Was machst du bei PROXORA (Aufgabenbereich)?
Das Aufgabenspektrum ist vielfältig. Meine Teamkollegen und ich kümmern uns um unterschiedliche Lösungen in der Plattform, z.B. Compliance Approval und Case Management. Zusätzlich entwickeln und betreuen wir einige kundenspezifische Applikationen, die im Laufe der Jahre entstanden sind.
Meine Rolle unterscheidet sich je nach Kunde und Projekt. Mal betreue ich Kunden bei der Einführung oder der individuellen Anpassung unserer Lösungen. Dazu gehört, mit den Kunden ein gemeinsames Verständnis für die Anforderungen aufzubauen. An anderen Stellen bin ich eher als reiner Software-Engineer unterwegs und überlasse den Kollegen den Austausch mit den Kunden. Dabei wechseln sich kundengetriebene Projektarbeit und intern getriebene Produktentwicklung immer wieder ab.
Was sind aktuell deine Schwerpunkte?
Aktuell ist der Projektanteil kleiner geworden, weil ich seit Anfang des Jahres mit einigen anderen Kolleginnen und Kollegen in einem speziellen Missions-Team arbeite, um neue AI- & Analytics-Funktionen für die Plattform zu schaffen.
Unsere Vision ist, einen hohen Automatisierungsgrad für repetitive Aufgaben und Fragen zu erreichen, um unsere Kunden zu entlasten, damit sie sich stärker kritischen Themen widmen können. Eingebettet in unser Rollen- und Rechte-Konzept und mit einem nachvollziehbaren Audit-Trail ist es unser Ziel, praktikable & rechtssichere AI-Lösungen zu entwickeln.
Bereits im letzten Jahr haben wir die Grundlagen geschaffen, um neue AI-Funktionen in unsere Plattform zu integrieren. Kunden können ihre eigenen LLM-Lösungen an unsere Plattform anbinden oder einfach unsere Standard-Modelle einsetzen. Auf dieser Basis sind auch schon einige Features entstanden, z.B. das AI-Screening in unserem Third Party Risk Management oder Auto-Fill von Formularen durch Einladungsschreiben im Compliance Approval.
Es macht großen Spaß, mit der neuen Technologie zu experimentieren und in enger Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden gemeinsam Wissen aufzubauen sowie neue Use-Cases zu identifizieren, die den operativen Alltag verbessern.
Wo siehst du die größten Chancen in deinem Aufgabenbereich und für PROXORA?
Ich sehe große Chancen darin, neue und intuitive Möglichkeiten zu schaffen, wie Nutzerinnen und Nutzer in natürlicher Sprache mit unserer Plattform interagieren können. Dadurch wird der Zugang zu komplexen Funktionen deutlich vereinfacht und die Akzeptanz unserer Lösungen weiter erhöht. Gleichzeitig bietet die (Teil-)Automatisierung einfacher oder repetitiver Aufgaben enormes Potenzial, um Effizienz zu steigern und Freiräume für wertschöpfende Tätigkeiten zu schaffen. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass kritische Entscheidungen weiterhin bewusst von Menschen geprüft und freigegeben werden – als Zusammenspiel aus technischer Unterstützung und menschlicher Verantwortung.
Wo es Chancen gibt, da sind auch Risiken: Bei all den neuen Möglichkeiten, die sich bieten, muss man immer wieder hinterfragen, ob neue Funktionen auch wirklich wertstiftend sind oder nur Spielerei. Man darf dem Hype nicht verfallen, in dem Wissen, dass LLMs immer noch fehleranfällig sind. Die Integration muss so gestaltet werden, dass das System mit fehlerhaften Ausgaben umgehen kann und dem Nutzer klar ist, dass AI im Prozess beteiligt war.
Du bist jetzt knapp 5 Jahre bei PROXORA. Wie war deine Entwicklung bei PROXORA und wie bist du zu AI gekommen?
Bei PROXORA habe ich ganz typisch als Software-Engineer mit der Bearbeitung von Tickets begonnen und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Einführungsprojekte betreut. Nach und nach hatte ich auch immer mehr Kundenkontakt.
Das Interesse für künstliche Intelligenz hatte ich schon im Bachelorstudium und ich habe bereits für meine Bachelorarbeit künstliche neuronale Netze trainiert und evaluiert, mit welcher Strategie man die Modellparameter am besten optimiert.
Da ich für unser Compliance Approval-Modul einen PoC gebaut habe, wurde ich intern gefragt, ob ich nicht Interesse hätte, das Thema AI voranzutreiben.
Gibt es ein Projekt oder eine Entwicklung, auf die du besonders stolz bist? Warum?
Ja, vor einigen Jahren habe ich maßgeblich an einem Individualprojekt mitgewirkt, das einen wesentlichen Meilenstein für die Einführung unserer Plattform-Lösung bei einem Großkunden darstellte. Die Aufgaben waren anspruchsvoll und insbesondere die Datenmigration aus dem Altsystem hat mich ein paar schlaflose Nächte gekostet. Es hat mich vor allem gefreut, dass die Kunden mit dem System zufrieden waren und auch heute noch zufrieden sind.
Was gefällt dir bei PROXORA?
Der Zusammenhalt im Team, gegenseitige Unterstützung, auch bei unterschiedlichen Themen, die nicht unbedingt in den Verantwortungsbereich der Leute fallen, ist nicht selbstverständlich.
Wo trifft man dich in deiner Freizeit?
Ich bin generell sehr sportbegeistert und habe lange Fußball im Verein gespielt. Seit ein paar Jahren spiele ich aber nicht mehr im Ligabetrieb sondern in einer Hobbymannschaft. Da aktuell beim Fußball Winterpause ist, bin ich öfter im Fitnessstudio anzutreffen. Seit ich denken kann, bin ich Fan vom FC Bayern. Vor ein paar Jahren bin ich über Vereinskollegen auf die NFL aufmerksam geworden. Sonntagabend die Spiele im ersten Zeitslot anzusehen, ist in meinem Freundeskreis fast schon zur Tradition geworden.
Vielen Dank Stefan!
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